St. Pantaleon gehört zu den ältesten romanischen Kirchen Kölns. Eine Kirche an dieser Stelle wird bereits 866 erstmals urkundlich erwähnt. Im 10. Jahrhundert ließ der Kölner Erzbischof Bruno, ein Bruder Kaiser Ottos I., die Kirche erneuern und gründete dort ein Benediktinerkloster.
Zwischen etwa 964 und 1000 entstanden große Teile der heutigen Kirche, darunter das markante Westwerk mit seinen beiden Türmen. Eng mit St. Pantaleon verbunden ist die byzantinische Kaiserin Theophanu, die 991 starb und in der Kirche bestattet wurde.
Im 12. Jahrhundert wurde die ursprünglich einschiffige Kirche zu einer dreischiffigen Basilika erweitert. Später folgten zahlreiche Umbauten und eine barocke Neugestaltung des Innenraums. Das Benediktinerkloster bestand bis zur Säkularisation 1802.
Im Zweiten Weltkrieg wurde St. Pantaleon schwer beschädigt. Dächer, Apsis und große Teile der Gewölbe wurden zerstört. Nach jahrzehntelangem Wiederaufbau erhielt die Kirche wieder weitgehend ihre romanische Gestalt. Heute zählt sie zu den bedeutenden romanischen Kirchen Kölns.

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