St. Mariä Himmelfahrt in Köln ist als dreischiffige Emporenbasilika ausgebildet. Das hohe Mittelschiff wird von niedrigeren Seitenschiffen begleitet, über denen Emporen angeordnet sind. Hohe Spitzbogenarkaden öffnen das Mittelschiff zu den Seitenschiffen und gliedern den Innenraum deutlich. Oberhalb der Emporen befinden sich große Fenster, durch die das Mittelschiff belichtet wird. Im Osten schließen sich ein nur leicht hervortretendes Querschiff und ein langgestreckter Chor an, der polygonal abschließt. Mittelschiff und Chor sind mit reich gegliederten Netzgewölben überspannt, während in weiteren Bereichen Sterngewölbe vorkommen. Spitzbögen, Maßwerkfenster und Gewölberippen bestimmen den architektonischen Eindruck des Innenraums und betonen seine starke Höhenwirkung.
Der Außenbau wird durch das hohe Mittelschiff, die niedrigeren Seitenschiffe sowie den östlichen Chorbereich gegliedert. Die zur Marzellenstraße gerichtete Hauptfassade ist symmetrisch aufgebaut und wird durch kräftige vertikale Gliederungselemente sowie seitliche Fassadentürme gefasst. Im unteren Bereich befinden sich mehrere Portale, wobei das mittlere Hauptportal besonders hervorgehoben ist. Große spitzbogige Maßwerkfenster prägen die oberen Fassadenflächen. Geschwungene Giebel und plastische Schmuckformen ergänzen die strenge vertikale Gliederung. Das Mauerwerk besteht überwiegend aus verputztem Backstein, während Fenstergewände, Pfeiler und weitere architektonische Gliederungselemente aus Werkstein ausgeführt sind. Im Inneren verstärken die hohen Arkaden, die Emporen und die Gewölbe die klare Längs- und Höhenorientierung des Kirchenraums.

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