Groß St. Martin war im Mittelalter eng mit dem Leben in der Kölner Altstadt verbunden. Die Kirche gehörte zu einem Benediktinerkloster und war über Jahrhunderte ein wichtiges religiöses Zentrum für die Menschen im Rheinviertel. Besonders Händler, Handwerker und Bewohner der Umgebung hatten eine enge Beziehung zur Kirche.
Während der französischen Besetzung Kölns Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgehoben. Die Mönche mussten Groß St. Martin verlassen, und die Kirche verlor ihre Funktion als Klosterkirche. Danach wurde sie als Pfarrkirche weiter genutzt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Groß St. Martin stark zerstört. Nach dem Krieg wurde die Kirche wiederhergestellt und entwickelte sich erneut zu einem wichtigen Wahrzeichen der Kölner Altstadt. Heute wird sie von den Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem genutzt und ist weiterhin ein Ort für Gottesdienste und Gebet.

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