Albinusschrein


Der Albinusschrein entstand 1186, also nur wenige Jahre nach dem Maurinusschrein. Auch er ist ein bedeutendes Werk der romanischen Goldschmiedekunst. Seine Form erinnert ebenfalls an ein kleines, reich geschmücktes Kirchen- oder Hausgebäude. Die Oberfläche ist mit Metallarbeiten, Figuren und dekorativen Elementen gestaltet. Der Schrein war für die Aufbewahrung von Reliquien des heiligen Albinus bestimmt. Er zeigt, welche große Bedeutung die Heiligenverehrung im mittelalterlichen Kloster St. Pantaleon hatte. Seit dem Jahr 2000 steht er zusammen mit dem Maurinusschrein zu Seiten des Lettneraltars.

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