St. Severin - Baubeschreibung


St. Severin ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika und gehört zu den zwölf großen romanischen Kirchen Kölns. Der heutige Bau entstand überwiegend zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert und erreicht eine Gesamtlänge von 62 Metern. Mit seinem 79 Meter hohen Westturm ist St. Severin die höchste romanische Kirche Kölns. Charakteristisch sind der mächtige Westturm, der erhöhte Chor und die darunter liegende weitläufige Krypta. Trotz ihrer romanischen Grundstruktur erhielt die Kirche insbesondere im Innenraum durch spätere Umbauten zahlreiche gotische Elemente. Das hohe Netzgewölbe, die schlanken Proportionen des Chorraums und die großen Fenster verleihen dem Innenraum eine helle und großzügige Wirkung. Die Krypta bewahrt die ältesten Bauteile der Kirche und beherbergt das Grab des heiligen Severin. Insgesamt verbindet St. Severin romanische Baukunst mit gotischen Ergänzungen und zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten des mittelalterlichen Kölns.

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