Das romanische Triumphkreuz
Das romanische Triumphkreuz entstand zu Beginn des 12. Jahrhunderts und zählt zu den ältesten erhaltenen Großkreuzdarstellungen Kölns. Es hängt im Übergang vom Langhaus zum Chor und bildet den geistlichen Mittelpunkt des Kirchenraums. Der gekreuzigte Christus erscheint nicht als leidender Mensch, sondern als siegreicher Erlöser – eine für die Romanik typische Darstellung. Mit seiner kraftvollen Formensprache gehört das Triumphkreuz zu den bedeutendsten romanischen Bildwerken der Stadt.
Das Pestkreuz
Das sogenannte Pestkreuz stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist eines der bedeutendsten spätmittelalterlichen Kruzifixe Kölns. Seinen Namen erhielt es, weil die Gläubigen während der Pestepidemien vor diesem Kreuz um Schutz und Fürsprache beteten. Im Gegensatz zum romanischen Triumphkreuz zeigt es Christus als leidenden Gekreuzigten mit deutlich ausgeprägter Schmerzhaftigkeit. Diese ausdrucksstarke Darstellung sollte das Mitgefühl der Gläubigen wecken und ihre persönliche Frömmigkeit vertiefen.
Der romanische Taufstein
Der Taufstein entstand um 1240 und besteht aus Trachyt. Sein zylindrisches Becken wird von zwölf Rundbogenarkaden mit schlanken Säulen gegliedert und gehört zu den schönsten Beispielen romanischer Steinmetzkunst in Köln. Heute steht er im Westchor der Basilika, der als Taufkapelle dient, und wird bis heute für Taufen genutzt.
Die Fenster von Johan Thorn Prikker
Die zwischen 1928 und 1931 geschaffenen Glasfenster des niederländischen Künstlers Johan Thorn Prikker gehören zu den bedeutendsten Werken moderner Glasmalerei in Deutschland. Mit ihren leuchtenden Farben und ihrer symbolreichen Bildsprache setzen sie einen eindrucksvollen Kontrast zur schlichten romanischen Architektur und prägen die Lichtstimmung des Kirchenraums bis heute.
Das Madonnenmosaik
Das Madonnenmosaik wurde 1913 von Johan Thorn Prikker geschaffen und war sein erstes Werk in dieser Technik. Es verbindet byzantinisch inspirierte Formen mit der modernen Bildsprache des frühen 20. Jahrhunderts. Die Darstellung der Gottesmutter zeichnet sich durch ihre ruhige Würde und ihre intensive Farbwirkung aus und zählt zu den bedeutendsten Mosaiken des Künstlers in Köln.
Das Sakramentshaus
Das Sakramentshaus entstand 1556 und gehört zu den herausragenden Werken der Renaissance in der Basilika St. Georg. Mit seinem reichen architektonischen Schmuck, filigranen Maßwerkformen und fein gearbeiteten Figuren bildet es einen eindrucksvollen Gegensatz zur schlichten romanischen Architektur. Es diente der Aufbewahrung der konsekrierten Hostien und ist bis heute eines der kunsthistorisch wertvollsten Ausstattungsstücke der Kirche.

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