St. Andreas - Geschichte


Die Geschichte von St. Andreas reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück. An der Stelle der heutigen Kirche gründete Erzbischof Bruno von Köln um 960 ein Chorherrenstift und ließ eine frühromanische Kirche mit Krypta errichten. Sein Nachfolger Erzbischof Gero weihte die Kirche im Jahr 974 dem Apostel Andreas. 

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand die heutige spätromanische Basilika. Im 15. Jahrhundert erhielt sie ihren beeindruckenden gotischen Hochchor, wodurch romanische und gotische Baukunst harmonisch miteinander verbunden wurden. Nach der Säkularisation im Jahr 1802 wurde das Stift aufgehoben. Kurz darauf gelangten die Gebeine des heiligen Albertus Magnus sowie der Makkabäerschrein aus der aufgelösten Dominikanerkirche in St. Andreas. 

Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche vergleichsweise geringe Schäden und konnte anschließend restauriert werden. Seit 1947 wird St. Andreas von den Dominikanern betreut und zählt heute zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Kölns. Besonders als Grabeskirche des heiligen Albertus Magnus und durch den Makkabäerschrein ist sie ein wichtiger Wallfahrts- und Pilgerort.

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