St. Andreas ist eine dreischiffige spätromanische Pfeilerbasilika mit einem mächtigen Westbau, einem Vierungsturm und einem hoch aufragenden gotischen Chor, der im 15. Jahrhundert an den romanischen Bau angefügt wurde. Die harmonische Verbindung von romanischer Schwere und gotischer Höhe verleiht der Kirche ihr charakteristisches Erscheinungsbild. Besonders bemerkenswert sind das reich gegliederte Langhaus mit seinen kunstvollen Kapitellen sowie der achteckige Vierungsturm.
Die Kirche besitzt eine Gesamtlänge von 62 Metern, eine Breite von 27,5 Metern und das Mittelschiff erreicht eine Gewölbehöhe von 17,5 Metern. Der markante Vierungsturm erhebt sich auf rund 50 Meter Höhe.
Unter dem Chor befindet sich die romanische Krypta, deren Ursprünge auf das 11. Jahrhundert zurückgehen. Sie wurde im 15. Jahrhundert zugeschüttet und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder freigelegt. Die dreischiffige Krypta ist etwa 20 Meter lang und 7 Meter breit. In ihrem westlichen Teil befindet sich die Albertusgruft mit dem Sarkophag des heiligen Albertus Magnus, der die Krypta zu einem

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