Schrein des heiligen Albertus Magnus


Der Schrein des heiligen Albertus Magnus befindet sich in der Krypta von St. Andreas und gehört zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Kirche. Die Gebeine des großen Gelehrten und Kirchenlehrers wurden 1804 aus der aufgelösten Kölner Dominikanerkirche nach St. Andreas übertragen und ruhen heute in einem antiken römischen Sarkophag, der als Grabmal dient. Der schlichte Sarkophag unterstreicht die besondere Würde dieses Ortes und lädt bis heute zahlreiche Gläubige und Besucher zum Gebet und zur stillen Verehrung ein. Albertus Magnus (um 1200–1280) wurde 1931 heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben. Besondere Bekanntheit erlangte das Grab auch dadurch, dass Papst Johannes Paul II. während seines Köln-Besuchs im Jahr 1980 an der Grabstätte des heiligen Albertus Magnus betete. Bis heute zählt sie zu den bedeutendsten Wallfahrtsstätten der Stadt Köln.

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