Das Korneliushorn (St. Severin), im Volksmund „Hörnchen“ genannt, wird ebenfalls im jüngeren Reliquienschrank an der Nordwand des Hochchors aufbewahrt. Es handelt sich um ein nur etwa 28 Zentimeter breites Büffelhorn, das um 1500 mit vergoldeten Silberbeschlägen und einem silbernen Gitterrost zu einem Reliquiar umgearbeitet wurde. Auffällig sind die zahlreichen Wappenschilde sowie die vergoldeten Metallbeschläge, die das ursprünglich weltliche Jagd- oder Trinkhorn schmücken. Im Inneren befinden sich Reliquien mehrerer Heiliger, darunter seit 1829 auch eine Reliquie des heiligen Severin. Das Korneliushorn wird bis heute bei der traditionellen Hörnchenmesse zusammen mit dem Severinsstab aus dem Reliquienschrank genommen und den Gläubigen gezeigt.
Das Korneliushorn (St. Severin), im Volksmund „Hörnchen“ genannt, wird ebenfalls im jüngeren Reliquienschrank an der Nordwand des Hochchors aufbewahrt. Es handelt sich um ein nur etwa 28 Zentimeter breites Büffelhorn, das um 1500 mit vergoldeten Silberbeschlägen und einem silbernen Gitterrost zu einem Reliquiar umgearbeitet wurde. Auffällig sind die zahlreichen Wappenschilde sowie die vergoldeten Metallbeschläge, die das ursprünglich weltliche Jagd- oder Trinkhorn schmücken. Im Inneren befinden sich Reliquien mehrerer Heiliger, darunter seit 1829 auch eine Reliquie des heiligen Severin. Das Korneliushorn wird bis heute bei der traditionellen Hörnchenmesse zusammen mit dem Severinsstab aus dem Reliquienschrank genommen und den Gläubigen gezeigt.

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