St. Severin - Geschichte


St. Severin gehört zu den ältesten und bedeutendsten romanischen Kirchen Kölns. Ihre Ursprünge reichen bis in die spätrömische Zeit zurück: An dieser Stelle befand sich zunächst ein Gräberfeld, auf dem im 4. Jahrhundert eine christliche Begräbniskirche entstand. Später wurde dort der heilige Severin, Bischof von Köln im 4. Jahrhundert, bestattet, wodurch der Ort zu einem wichtigen Pilgerziel wurde.

Im 10. und 11. Jahrhundert entwickelte sich hier ein bedeutendes Stift, und zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstand die heutige romanische Kirche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach erweitert und nach Kriegs- und Brandschäden wiederhergestellt.

Während des Zweiten Weltkriegs erlitt St. Severin erhebliche Zerstörungen. In den Nachkriegsjahrzehnten wurde die Kirche sorgfältig restauriert, sodass sie heute wieder zu den prägenden romanischen Sakralbauten Kölns zählt und zugleich ein lebendiges Zeugnis der über 1.600-jährigen christlichen Geschichte der Stadt ist.

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